Frauen stärken

In einem Flüchtlingslager in Burundi haben Frauen ein kleines Restaurant eröffnet .

Die Sorge für das Überleben der Familie und das Aufwachsen der Kinder lastet in vielen Regionen immer noch fast voll­ständig auf den Schultern der Frauen. Entwicklungspolitische Studien haben gezeigt, dass Projekte für Frauen oft am nachhaltigsten wirken, weil Frauen in der Regel hohes Verantwortungsbewusstsein zeigen und sehr stark das Wohlergehen ihrer Kinder und ihrer ganzen Familie im Blick haben. Die Jesuitenmission fördert in vielen Ländern Projekte, in denen Frauen mit Kindern ein Handwerk wie Schneidern, Korbfl echten, Gemüse­anbau, Produktion von Lebensmitteln oder Kleintierzucht erlernen, damit sie zu Hause etwas dazu verdienen können. Mädchen werden ermutigt, eine weiter­führende Schulbildung einzuschlagen und sich nicht nur in frauentypischen Tätigkeitsfeldern ausbilden zu lassen. In Afghanistan unterstützt die Jesuitenmission zum Beispiel eine technische Schule, auf die auch viele Mädchen gehen. Als Mitglieder von Sparvereinen, Frauengruppen und Alphabetisierungskursen – zum Beispiel in indischen Slums oder in guatemaltekischen Dörfern – erfahren Frauen, dass sie gemeinsam etwas verändern und erreichen können. Vielleicht entscheiden Sie sich, mit den Erträgen Ihrer Zustiftung bewusst Frauen zu fördern, weil Sie selbst in Ihrem Leben erfahren haben, dass sich Frauen immer noch in vielen Bereichen und vielen Ländern Widerständen und Vorurteilen gegenübersehen.