Indische Wanderarbeiter hoffen auf Gerechtigkeit.

Gerechtigkeit schaffen

In die Tiefe gehen – das ist nicht nur für den Brunnenbau in Afrika notwendig, sondern auch, um Armut an den Wurzeln zu packen.

Die Ursachen von Armut bekämpfen und Gerechtigkeit schaff en – das sollten die Ziele jeder Entwicklungshilfe sein. Doch dazu braucht es einen langen Atem. Viele unserer Projektpartner bringen die Ausdauer, das Wissen, die Menschenliebe und das Gottvertrauen mit, um ihr ganzes Leben in den Dienst der Armutsbekämpfung zu stellen. Denn der erste Schritt erfolgreicher Armutsbekämpfung ist es, das Leben der Armen zu teilen. Nur dann lassen sich die oft komplexen Wurzeln der Armut erkennen und beseitigen. In ländlichen Regionen ist der richtige Ansatz oft ein Zusammenspiel aus Projekten der Wasserversorgung, nachhaltiger Landwirtschaft, Ausbildung und politischer Menschenrechtsarbeit. Dies gilt zum Beispiel für die an den Rand der Gesellschaft gedrängten Guaraní-Indianer in Paraguay genauso wie für Amazonasstämme, indigene Gruppen in Guatemala oder indische Ureinwohner. In den Slums der lateinamerikanischen und asiatischen Großstädte setzt Armutsbekämpfung an anderen Hebeln an, nämlich Schulbildung, einkommenschaff ende Maßnahmen und den Zugang zu öff entlichen Dienstleistungen. Armutsbekämpfung braucht den mutigen Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenrechte. Denn oft verhindern politische oder traditionell gewachsene Strukturen, dass Menschen sich aus Armut befreien können. Wenn Sie den Einsatz vieler Jesuiten für Gerechtigkeit fördern wollen, können Sie die Erträge Ihrer Zustiftung dieser Zweckbindung widmen.